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Chemie und Pharma

Die Chemie stimmt erst, wenn Organik und Mechanik im Gleichgewicht sind.

Die Chemieindustrie hat sich seit 1990 grundlegend verändert. Durch die zunehmende Spezialisierung der Unternehmen auf einzelne Segmente wird der dort herrschende Wettbewerb erheblich intensiviert. Nur 1,6 Prozent Wachstum werden der Chemieindustrie in Europa für die nächsten zwölf Jahre – abgeleitet aus dem Wachstum der Abnehmerbranchen – prognostiziert. Das sind durchaus düstere Aussichten im Vergleich mit anderen Branchen oder Regionen, die das drei- bis vierfache Wachstum aufweisen. Europa spielt nur noch eine untergeordnete Rolle bei den Gesamtinvestitionen der Chemiebranche – ein Ergebnis der Globalisierung mit der zu beobachtenden Abwanderung wichtiger Branchen. Allein die Investitionen in China übertreffen die Gesamtinvestitionen in Europa um den Faktor drei. Ebenfalls stark betroffen ist der NAFTA-Raum, der nur noch bescheidene fünf Prozent des gesamten Investitionskuchens für sich verbuchen kann. Für die Folgejahre wird sich diese Verteilung der Investitionstätigkeit in Richtung Emerging Markets eher noch verstärken.

Im Zusammenhang mit regionalen Investitionen stellt sich die Frage nach der Größe und Bedeutung der einzelnen Chemiemärkte. Europa wird auch in den kommenden Jahren der größte Chemiemarkt weltweit sein, dicht gefolgt von den Märkten in Nordamerika und Asien-Pazifik. Im Heimatmarkt Europa sorgen derzeit zwei Großvorhaben der Europäischen Union für erhebliche Unruhe in der chemischen Industrie. Zum einen ist dies der geplante Emissionshandel zur Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen in Europa und der damit verbundene Streit über eine gerechte Berücksichtigung der bisher erreichten Emissionsreduktionen. Zum anderen wird derzeit das europäische Vorhaben zur Chemikaliengesetzgebung diskutiert, bei dem es um eine vollständige und umfassende Genehmigung und Registrierung von Chemikalien geht. Dabei dreht sich die aktuelle Diskussion im wesentlichen um den seitens der EU geforderten bürokratischen Aufwand, der in der Tat einen dramatischen Wettbewerbsnachteil nicht nur für die Chemieindustrie in Europa bedeutet. Überall da, wo mit chemischen Substanzen gearbeitet wird, beispielsweise in der Autoindustrie, im Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Chipindustrie, hat die geplante Gesetzgebung dramatische Auswirkungen.

Auch die Pharmaindustrie bewegt sich in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld – geringerer Output an neuen Medikamenten bei erhöhten Entwicklungskosten, steigender Druck durch günstigere Produkte sowie gesundheitspolitische Reformen sind nur einige von vielen Beispielen.

Die IFAO AG kann hier auf umfassende Erfahrungen zurückgreifen. Mit vielen erfolgreich umgesetzten Best-Practice-Cases, die für den effizienten Einsatz modularer Tools und Methoden zur Bearbeitung Ihrer individuellen Anforderungsprofile zugeschnitten werden können. Gerne beraten wir Sie zu den speziellen Wegen und Möglichkeiten prozessoptimierter Steuerungsstrategien im Bereich Chemie und Pharma.