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Strategie

Was ist Strategie?

In einem Satz ist Strategie „die Fortbildung des ursprünglich leitenden Gedankens entsprechend den stets sich ändernden Verhältnissen.” (Moltke)

Strategisches Denken ist charakterisiert durch:

•  das Denken in Chancen, in Potentialen,
•  unvoreingenommenes Wahrnehmen dessen, was ist,
•  stete intellektuelle Neugierde,
•  das Denken in Wenn-Dann-Beziehungen,
•  Analyse und Synthese,
•  Suche nach der Einzigartigkeit.

Die Strategie jedes Unternehmens ist anders, sie muss anders sein. Denn die Strategie ist es, die im Spannungsfeld von Markt, Wettbewerb und eigenen Fähigkeiten (Kompetenzen) die ganz besondere Ausrichtung des Unternehmens bestimmt. Strategiearbeit orientiert sich stets an der Identifikation und dem Schaffen von Wettbewerbsvorteilen. Vorteile sind immer – was manchmal übersehen wird – relativer Natur. Das Unternehmen muss keineswegs Stärken im Verhältnis zu allen Wettbwerbern haben, sondern nur gegenüber der direkten Konkurrenz.

Strategiearbeit lebt davon, unbefangen das Bestehende in Frage zu stellen. In der Strategieentwicklung darf es keine Tabus, keine Denkverbote geben. Denn der Wettbewerber unterliegt ihnen im Zweifelsfall auch nicht.

Der Qualitätstest für jede Strategieentwicklung ist immer die Umsetzbarkeit im realen Geschäftsleben – mit den tatsächlich verfügbaren Ressourcen, getragen von den Mitarbeitern aller Ebenen, mit finanziellen Ergebnissen über dem Branchendurchschnitt.

Es wird erkennbar, dass Strategie mehr ist als ein Werkzeugsatz aus Methoden und Tools.

 

Wie geht man vor?

Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg bestimmen und ihn konsequent verfolgen. Wettbewerbsvorteile entstehen nicht durch Standardverhalten, sondern durch das Infragestellen des Existierenden.

Stringente Methodik, der Einsatz analytischer Frameworks und Tools sind der Werkzeugsatz
des Strategen, sie werden auf quantitative und qualitative Daten angewendet.

 

Welche Ebenen der Strategie gibt es?

Die Strategie des Gesamtunternehmens gibt die Generallinie für Geschäftsfeld- und
funktionale Strategien vor.

Dabei werden aus den übergeordneten Zielen des Gesamtunternehmens, wie z. B. Umsatz- und Renditeniveaus, die Ziele der einzelnen Geschäftseinheiten abgeleitet. Zugleich bedingen die Fähigkeiten und erzielbaren Marktpositionen der Geschäftseinheiten das Niveau der Zielerreichung des gesamten Unternehmens. Sind diese beiden Ziele gesetzt, können die Strategien der Funktionsbereiche daraus abgeleitet werden.

Wettbewerbsvorteile müssen sich letztlich im Wertschöpfungssystem (Geschäftssystem)
niederschlagen. Es geht darum, zu bestimmen, in welchen Elementen, wie z. B. Marketing
oder Produktion, relative Stärken realisiert werden sollen. Dies sind zugleich prioritäre
Empfänger von Investitionsmitteln.